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EasyPrecision – Verfahren zur Charakterisierung optischer Komponenten

Einfache und präzise Bestimmung optischer Eigenschaften

 

DER HINTERGRUND

 

Sowohl bei der Herstellung als auch beim Test optischer Elemente und Systeme, beispielsweise von Linsen, Spiegeln oder Objektiven, ist eine Beurteilung der Abbildungsgüte oder allgemeiner der optischen Eigenschaften erforderlich. Derzeit gibt es eine Vielzahl von Verfahren zur Bestimmung der Eigenschaften optischer Einrichtungen (Sterntest, interferometrische Verfahren, Hartmann-Verfahren, erweitertes Hartmann-Shack-Verfahren). Grundsätzlich ist es wünschenswert, mit einem Messgerät eine möglichst große Abdeckung der messbaren Fehlerarten wie Verzeichnung, Telezentrierfehler, Öffnungsfehler, Bildfeldwölbung oder Farbfehler zu erzielen, ggf. auch unter Berücksichtigung der verwendeten Wellenlänge.

 

DIE LÖSUNG


Das EasyPrecision-Verfahren ermöglicht die einfache und präzise Bestimmung optischer Eigenschaften transmittierender und reflektierender optischer Systeme oder anderer Bauteile. Die patentierte Erfindung der Professoren Friedrich Fleischmann und Thomas Henning vom Institut „i3m“ der Hochschule Bremen besteht aus einer Beleuchtungseinrichtung und einer ortsauflösenden Sensoreinrichtung. Im Strahlengang befindet sich der zu analysierende Prüfling. Ausgehend von einer Referenzposition wird ein Prüfstrahl in mehreren Relativpositionen zur Referenzposition angeordnet. Aus den am Sensor registrierten
Auftreffpositionen des Prüfstrahls wird der Strahlverlauf ermittelt, woraus schließlich die optischen Eigenschaften des Prüflings berechnet werden können. Es findet keine prinzipielle Beschränkung in der Ortsauflösung statt, weshalb das Verfahren optimal für die Messung kleiner Optiken geeignet ist. Die Erfindung wurde bereits in einem Demonstrator umgesetzt.

 

VORTEILE UND ANWENDUNGEN


Gegenüber den bisherigen Verfahren weist die Erfindung diverse Vorteile auf:

  • berührungslose Vermessung der Geometrie reflektierender Oberflächen z.B. zur Untersuchung von Asphären, Freiformoptiken oder komplexen Linsensystemen.
  • keine Vergleichsmessung mit einer teuren Referenzoptik erforderlich
  • geringe Störanfälligkeit gegenüber Vibration oder Luftbewegungen
  • hohe Flexibilität bzgl. des Wellenlängenbereichs
  • einfache und automatisierbare Justage


EasyPrecision kann in vielen Bereichen zur Qualitätssicherung eingesetzt werden. Besonders bei kleinen Stückzahlen bzw. hoher Variabilität der Prüflinge hat das Verfahren große Vorteile gegenüber etablierten Methoden.

 

ANWENDUNGSBEREICH

Optische Messtechnik,
Qualitätssicherung

SCHLÜSSELWÖRTER

Berührungsloses Messen, reflektierende Oberflächen, transmittierende Oberflächen, optische Systeme

SCHUTZRECHTE

DE 10 2007 003 681 B4 erteilt,

US 7,782,449 B2 erteilt

ANGEBOT

Lizenzierung, Verkauf,
Kooperation und Weiterentwicklung

EINE ERFINDUNG VON

Hochschule Bremen

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Dr.-Ing. Jens Hoheisel, Geschäftsführer

Tel.: +49 421 96007-15, jens.hoheisel@innowi.de